September 18, 2007 – 1:31 pm
Ah, hier kann ich meine Kenntnisse über niederländische Do’s & Don’ts auffrischen, wie praktisch. [Darf man das in den Niederlanden?](http://images.zeit.de/text/online/2007/38/darf-man-das-niederlande)
Zum Abschied sagen die Niederländer *Het was gezellig*, was so viel heißt wie Es war nett, gemütlich. Ein Schlüsselsatz, den Sie sich merken sollten. Werden Sie auf diese Art verabschiedet, so hat es mit Ihrer Integration ziemlich gut geklappt.
September 4, 2007 – 2:44 pm
Man fühlt sich schlecht oder ungerecht behandelt, hat aber nicht den Mumm die Konfrontation zu suchen. Stattdessen schreibt man böse Briefe, Post-Its, Blog-Einträge. Passiv-aggressive Notizen wie diese:
Finally, after he used most of my expensive shampoo I snapped. I urinated in the shampoo bottle, there was only about an inch left of shampoo, I shook it all up to mix it in. I bought new shampoo that I kept in my room. He continued to use the urinated shampoo. He never clued in. I never told him.
Die versammelten Notizen sind faszinierend. Soziales Versagen auf allen Ebenen. Und die Verfasser fühlen sich aber sowas von im Recht.
August 30, 2007 – 4:09 pm
Pfff Sommerloch, son Quatsch. Die Nachrichten versorgen uns doch mit Top-Stories: z.B. “Abendessen im pekinger Penisrestaurant” oder “100-jährige feiert Geburtstag mit ihrer 170000sten Zigarette”. Nachrichtengold sag ich Dir, pures Gold.
August 27, 2007 – 7:59 pm
Interview mit Rem Koolhaas im Guardian. Der Autor mutmasst, dass die ziemlich gründliche Zerstörung von Rems Heimatstadt Rotterdam während des 2. Weltkriegs den Grundstein für seine Architektenkarriere legte.
August 27, 2007 – 3:18 pm
Zehn Fotos von Leuten mit Laptops, zehn mal ist es ein Apple. Gespenstisch.
Fake Steve Jobs, gewohnt scharfsinnig:
Has anyone else noticed the way Apple, unlike every other iconic American brand, actually gets welcomed into other cultures with parties and celebrations? I mean look at everyone else. Starbucks, McDonald’s, Microsoft — all hated. People throw rocks through their windows. Yet we’re loved.